Michael Kunde
| Alter | seit wann als Betreuer dabei | Begleitet die Freizeiten in | nächste Freizeit |
| 22 | Sommer 2009 | Tossens | Ostern 2010 |
Hi, also ich bin der Michael Kunde, von meinen Freunden auch Micha oder Michi genannt.
Ich lebe mit meiner Mutter zusammen in Hohenstein-Ernstthal in einer 3 Zimmer-Neubauwohnung.
Da ich meinen Vater nie kennen lernen konnte, sind meine Großeltern der beste Rückhalt, den
ich mir vorstellen kann. Ich weiß, dass ich noch zwei Geschister habe (1 Bruder und 1
Schwester, die beide jünger als ich sind). Diese leben in Pflegefamilien und daher habe ich keinen
Kontakt zu ihnen.
Eines meiner größten Hobbys ist der Fussball. Erst habe ich selber in einer Jugendmannschaft
des VFL 05 Hohenstein-Ernstthal gespielt, wechselte aber sehr schnell in die ehrenamtliche
Tätigkeit bei diesem Verein. Ich habe unsere erste Männermannschaft mit aus der Berzirksliga
Chemnitz in die Landesliga Sachsen begleitet. Bei Heimspielen bin ich Ordner und bei Aus-
spielen steh ich meiner Mannschaft als Betreuer zur Seite. Bei der ersten Männermannschaft bin
ich ebenfals jetzt zu so was wie den stellvertretenden Zeugwart geworden. Ein Leben ohne
eine ehrenamtliche Tätigkeit im Fussball kann und will ich mir inzwischen nicht mehr vorstellen.
Aber auch in meiner Kirchgemeinde - das ist die evang.luth. Kirchgemeinde St. Christophori -
helfe ich an allen Ecken und Kannten mit, wo Hilfe gebraucht wird. So unterstütze ich meine
Pfarrerin und unseren Diakon beim Konfi-Unterricht und zu Verstaltungen, an denen sich
meine Kirchgemeinde der Öffentlichkeit vorstellt. Zum Beispiel unser Stadtfest oder zum Kindertag.
Ich koche gerne für Freunde, besonders mehrgängige Menüs.
Meine Stärken liegen zum Beispiel im Organisieren von Fussball.- und Volleyballturnieren.
Ich merke schnell, wenn es einem Menschen nicht so gut geht und kann auch einfach mal nur
zuhören, und das Gehörte behalte ich dann auch für mich. Für meine Freunde bin ich Tag und
Nacht erreichbar.
Aber eine kleine Schwäche zeichnet mich doch aus: Ich kann es nicht leiden, wenn Menschen
auf Grund von Herkunft, Religion, Gesundheit oder der Gleichen von anderen Mitmenschen
benachteiligt oder in ihrer Person angegriffen werden. Sei es körperlich oder psychich. Da werd
ich schon mal sehr schnell laut und unfreundlich. Aber meistens krieg ich mich dann ganz fix
wieder ein und kläre die Situation zu beiderseitigen Gefallen.
Ich bin ein Mensch, der sich auf vielen Ebenen sozial angagiert. Aus diesem Grund hab ich
im Sommer 2009 einen Ferienjob gesucht, indem ich diesem Wunsch nach kommen kann.
Gefunden hab ich nun die Villa Kunterbunt gGmbH, einen Anbieter von Ferienfreizeiten für
Kinder/Jugendliche mit Behinderungen. Da ich mit behinderten Menschen offen umgehe und
keine Kontaktängste habe, fühle ich mich in dem großen Team der Villa Kunterbunt sehr wohl.
Ich fahre als Betreuer mit auf Ferienfreizeiten, um den Teilnahmern einpaar tolle Tage und deren
Familien etwas Erholung von ihrem oft schweren Alltag zu ermöglichen. Auf den Freizeiten
bin ich ein guter Freund der Teilnehmer, höre zu und geb auch gerne mal ein guten Rat. Ich gehe
mit ihnen gern mal ins Schwimmbad, spiele ein Spiel mit den Teilnehmern oder unternehme mit
ihnen gemeinsam ein tollen Ausflug, z.B. nach Bremen, Bremerhaven, Spielscheune oder viele
andere schöne Ziele.
Für mich sind alle Menschen gleich. Egal ob mit Handicap oder ohne, wir arbeiten alle in
einem Team und sind wie eine große Familie füreinander da. Ich glaube dieser Punkt macht
die Villa Kunterbunt so erfolgreich und wertvoll für unsere Gesellschaft, in der leider immer noch
Menschen mit Behinderungen viel zu oft benachteiligt werden. Ich will noch viele Jahre der
Villa Kunterbunt als Betreuer bei Ferienfreizeiten zur Verfügung stehen