- leitet die Freizeiten nach Schloss Dankern
- Jahrgang 1963
- Kinderkrankenschwester und Heilpädagogin
- arbeitet seit Mai 2003 in der Villa Kunterbunt
Kurzer Lebenslauf:
Mein Traumberuf war schon immer Kinderkrankenschwester. Natürlich gab es da auch mal Ideen wie LKW-Fahrerin, weil man dann viel in der Welt herumkommt oder Millionärin, dann kann man immer machen was man will, aber das waren eher Kinderträume.
Nach meinem Abitur habe ich zuerst ein Freiwilliges Soziales Jahr als Vorbereitung für die Ausbildung in Hann. Münden gemacht und dann die Ausbildung als Kinderkrankenschwester in Marburg begonnen. Nachdem ich incl. FSJ und Ausbildung über 8 Jahre im Krankenhaus gearbeitet hatte, wurde mir klar, dass ich in solchen Hierarchien und dem relativ geringen Anteil der Arbeit am Menschen nicht weiter arbeiten wollte. Ich versuchte dann mehrere Studiengänge, fand aber nicht das Richtige. Letztendlich landete ich in einem ganz anderen, berufsfremden Bereich. Ich arbeitete über 7 Jahre in einem Druckereikollektiv als Mädchen für alles, angefangen vom Management bis hin zur Weiterverarbeitung. Mittlerweile arbeite ich in der Villa Kunterbunt, habe 2005 eine berufsbegleitende 2,5-jährige Ausbildung als Heilpädagogin begonnen und im Februar 2008 meine Anerkennung als staatlich anerkannte Heilpädagogin erhalten.
Wie ich zur Villa Kunterbunt kam:
Anfang 2003 lernte ich Frau Höhne, damals noch Koch, kennen. Ich spielte sowieso schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken wieder in den sozialen Bereich zu wechseln und mit Kindern zu arbeiten. Sie lud mich auf die Osterfreizeit ein, um mir ein Bild von der Arbeit in der Villa Kunterbunt zu machen. Schon nach den ersten Tagen auf dieser Freizeit wurde mir klar, dass diese Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen genau das war, wie und was ich arbeiten wollte. Gesagt getan, so fing ich im Mai 2003 in der Villa Kunterbunt an und bin bis zu diesem Tag über meine damalige Entscheidung sehr glücklich.
Was ich an meiner Arbeit in der Villa Kunterbunt mag:
Ich liebe gerade die Arbeit und Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Der Kontakt ist immer sehr intensiv und mit viel Spaß, Freude und ehrlichem Gefühlsaustausch verbunden.
Die Arbeit ist sehr vielschichtig und ständig in Veränderung, es wird nie zur Routine oder gar langweilig. Es ist spannend die Kinder und Jugendlichen jedes Jahr wieder zu sehen, mit all ihren Fortschritten und Veränderungen. Es ist schön auch den doch teilweise sehr intensiven Kontakt zu den Eltern zu haben.
Natürlich mag ich auch die relativ freie und autonome Zeiteinteilung in meinem Job.
Was ich gern mache:
Früher bin ich viel und über lange Zeiträume gereist, ich war in Amerika, Indien, Thailand, Griechenland, etc. Mittlerweile bevorzuge ich eher europäische Länder und das auch immer weniger. Meine freie Zeit verbringe ich gern mit Freunde besuchen, Doppelkopf oder andere Spiele spielen, handwerken und lesen.
Ich liebe Tiere, hatte schon als Kind eine Mäusefamilie, einen Familienhund, einen Wellensittich und Goldfische. Im Moment habe ich eine Katze mit dem Namen Zora und endlich auch wieder einen eigenen Hund mit dem Namen Bruno, der mit auf die Freizeiten fährt und bei den Teilnehmern sehr beliebt ist (teilweise so sehr, das ich schon eifersüchtig werden könnte).
