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Sabine Höhne, Geschäftsführerin

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40 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder, Geschäftsführerin, Gründerin der Villa Kunterbunt, Heilerziehungspflegerin mit zahlreichen Fortbildungen, Plant und leitet Freizeiten nach Tossens.

Lebensmotto:
„Eine große Freude im Leben besteht darin, etwas zu tun, was einem niemand zugetraut hatte.“ Werner BagehofIch möchte dazu noch ergänzen, auch man selbst nicht.

Hobbys:
Vor allem arbeite ich sehr gern und so bleibt nicht viel Kraft und Zeit für etwas anderes. Im letzten Jahr habe ich mit dem Imkern angefangen, ein ganz super Hobby. Ich handwerke mit großer Leidenschaft, gehe gern in die Sauna, koche gerne und lese sehr gern Fachliteratur.

Wünsche:
Ich wünsche mir eine Welt, in der wir Menschen im Vordergrund und Mittelpunkt stehen, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder welcher Beeinträchtigung. Somit wünsche ich mir mehr Herzlichkeit.

Zukunftsvision:
Ich möchte Menschen beim Wachsen in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben begleiten.
Ich schätze die Einzigartigkeit jedes Menschen.

In meiner Arbeit leitet mich:

Für mich stehen nicht die Defizite, sondern die Fähigkeiten und der Wunsch der Entwicklung eines jeden Menschen im Mittelpunkt meiner Begegnungen. Man kann nur schnell und gründlich lernen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf positive Fortschritte richtet, d.h. stolz und zufrieden zu sein, wenn man ein kleines Stück weitergekommen ist.

Was ich mag:
Zug fahren, Doppelkopf spielen, Familienfotos anschauen, handwerken, in der Sonne liegen, Steine am Strand suchen, Hörbücher hören, in der Hängematte liegen, lecker essen, Strom und Energie sparen, morgens im Bett noch etwas träumen.

Was ich an meiner Arbeit liebe:
Die abwechslungsreichen Aufgaben, wieder sehen bekannter Gesichter, Menschen beim Wachsen begleiten zu können, neue Projekte ins Leben rufen, die Saisonarbeit, die Telefonate, die Elterngespräche, den persönlichen Kontakt zu den TeilnehmerInnen z.B. bei der Pflege, Spenden entgegennehmen.

Werdegang:
Mein erster Berufswunsch war Schneiderin, das durfte ich vom Elternhaus aus nicht, da gab es zu wenig Lohn. Mein zweiter Wunsch war Tischlerin. Die Ausbildung habe ich nach knapp zwei Jahren abgebrochen, da ich mir was anderes vorgestellt hatte. Mein dritter Berufswunsch war dann Heilerziehungspflegerin. Ich habe eine sehr gute Ausbildung in der Heilerziehungspflegeschule in Uslar, Albert-Schweizer-Familienwerk, genießen können. In einem einjährigen Vorpraktikum hatte ich das erste Mal Kontakt zu einem Kind mit Autismus. Diese Begegnung ließ den Wunsch in mir wachsen mit Menschen mit Autismus zu arbeiten. So arbeitete ich dann nach meiner schulischen Ausbildung 4 Jahre im Therapiezentrum für autistische Kinder in Hannover. Hier ist auch die Grundidee von Villa Kunterbunt entstanden. Zum einen betreute ich einen Jungen aus der Einrichtung am Wochenende privat bei mir zu Hause und fand Gefallen daran. Zum anderen hörte ich immer wieder Eltern vor den Ferien sagen:“ Wie sollen wir die Ferien überstehen, das wird anstrengend! Meinen Urlaub muss ich nehmen, wenn mein Kind Ferien hat, sonst habe ich niemanden, der es betreuen kann.“ Ich meinte damals in meinem jugendlichen Leichtsinn, schicken sie es doch auf eine Ferienfreizeit, doch so etwas gab es für Kinder und Jugendliche mit Behinderung nicht. Diesen Missstand wollte ich so nicht stehen lassen, wo es mir selbst auf meinen Kinder- und Jugendfreizeiten doch immer sehr viel Spaß gemacht hat. So startete ich im Herbst 1999 meine erste Freizeit. (Lesen Sie weiter bei die Einrichtung)